Auf einen Saft mit unserem Gründer Dave

09.05.18 - von Janina

 

Unser Mit-Gründer Dave

Auf einen Saft mit Dave, der vor 3 Jahren gemeinsam mit Annemarie und Konstantin den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat. Welche Vor- und Nachteile man als Arbeitgeber hat und wie seine Familie ihn unterstützt erfahrt ihr in diesem Interview. Außerdem gibt Dave einen Blick in die mittelfristige Zukunft von Kale&Me.

 

Steckbrief

Name: Dave

Ausbildung: Bachelor in International Management

Position und Abteilung bei Kale&Me: Als Mitgründer und Geschäftsführer leite ich den Vertrieb und das Marketing bei Kale&Me.

Lieblingssaft: Ganz klar Billy Basil!

 

David - Kale&Me wird drei Jahre alt! Was hat sich seit der Gründung im Unternehmen verändert?

Wir haben ein Team aufgebaut, das es geschafft hat, aus einer leidenschaftlichen Idee ein erfolgreiches Unternehmen mit einem nachhaltigen Konzept aufzubauen. Das macht mich sehr glücklich. Vor drei Jahren haben wir als Gründerteam sowohl die Idee Gestaltung als auch die Umsetzung operativ übernommen. Heute ist es schön zu sehen, wie das ganze Team an einer gemeinsamen Vision arbeitet und sich eigenständig Gedanken dazu macht, wie wir Kale&Me weiterentwickeln können. Selbst nach einer extrem intensiven Zeit wie der Ausstrahlung von “Die Höhle der Löwen” haben wir an unseren Werten wie der Qualität und Transparenz festgehalten. Selbstverständlich haben sich bei uns Strukturen durchgesetzt. Nichtsdestotrotz, wird jedes Teammitglied zum richtigen Zeitpunkt in jede Entscheidungsfindung aktiv mit eingebunden.

Welches waren die größten Veränderungen in Deinem Aufgabenbereich?

In meinem Bereich sind stetige Innovation und eine selbstkritische Einstellung extrem wichtig, damit wir mit dem Puls des Marktes mitgehen, Trends vorhersehen und richtig in den Markt einführen können. Dabei ist es meine Aufgabe die richtige Plattform für meine Mitarbeiter zu schaffen. Im Gegensatz zu den ersten Stunden unseres Unternehmens stelle ich nun sicher, dass ein ganzes Team brainstormt, wie wir unsere Marke Kale&Me noch attraktiver gestalten können. Dazu gehört auch, dass sich eigenständig Projektgruppen entwickeln, die die Idee direkt umsetzen. Zudem war es mir wichtig, in den ersten Jahren eine sympathische Marke aufzubauen, die auch nach außen hin treu ihren Prinzipien bleibt. Das haben wir denke ich ganz gut geschafft :) Nun stelle ich mich der Herausforderung viel mehr strategisch als operativ unterstützend für mein Team da zu sein und sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter mit den richtigen Tools neue Ansätze für Kale&Me entwickelt.

David Vinnitski Kale&Me

Vor Kale&Me warst Du bei Google angestellt - jetzt bist du Gründer. Welche Vor- und Nachteile bietet es Arbeitgeber zu sein?

Für mich gibt es zwei Hauptgründe ein Arbeitgeber zu sein: Erstens möchte ich ein Produkt schaffen, das einen Mehrwert bietet. Wenn ich von einer Idee fest überzeugt bin, bin ich bereit auch Risiken einzugehen. Sofern der mögliche Ertrag eine Plattform schafft, auf der ich Ideen erfolgreich in die Tat umsetzen kann. Der zweite Hauptgrund ist es ein Momentum in einem Team aufzubauen, in dem jeder unabhängig von seiner Position gleich stark an eine gemeinsame Vision glaubt. Als Team durchlebt man sowohl Höhen als auch Tiefen, aber sollte sich dennoch gegenseitig fördern und an den Herausforderungen wachsen. Meine emotionale Bindung zu diesen beiden Gründen, hat natürlich zur Folge, dass ich mitunter nur schwer Arbeit von Hobby trennen kann und somit oft berufliche Rückschläge auch persönlich nehme. Mit der Zeit lernt man als Gründer jedoch professioneller damit umzugehen.

Die Startup-Szene ist eng verknüpft. Tauscht Ihr Euch regelmäßig mit anderen Jungunternehmen aus?

Ich genieße es sehr, mich mit anderen Unternehmen auszutauschen. Dabei verfolge ich eine offene und ehrliche Haltung im Informationsaustausch. In Deutschland herrscht leider noch viel zu oft die Mentalität, Informationen für das angebliche Eigenwohl geheimzuhalten. Gerade wenn angehende Gründer Ideen haben, trauen sich viele nicht Feedback von Kollegen einzuholen, da man eine Nachahmung befürchtet. Durch einen Austausch mit Freunden, die Unternehmen gegründet haben, als auch generell mit anderen Jungunternehmen, haben wir uns bereits sehr oft gegenseitig zum Erfolg geführt und auch sichergestellt, dass wir die Fehler anderer nicht wiederholen. So bleiben viel Zeit und Nerven erspart.

Eine Unternehmensgründung ist mit vielen Höhen und Tiefen verbunden. Welche Bedeutung hatten Deine Familie und Freunde während der Gründungszeit?

Meine Familie und Freunde haben für mich stets eine sehr hohe Bedeutung. Gerade dadurch, dass sie nicht ins tägliche operative Geschäft involviert sind, schätze ich ihre Meinung sehr. Ab und zu verliert man in der Detailversessenheit das große Bild. Familie und Freunde helfen mir nicht nur innerlich ausgeglichen zu sein, sondern durch oft eine ganz andere Sicht gewisse Dinge anders zu betrachten. Gerade in Tiefen, wo Familie und Freunde stets motivierende Worte finden und zu einem halten, ist es toll Erfolg mit anderen zu teilen.

Wo siehst Du Kale&Me in fünf Jahren?

Das ist schlichtweg unmöglich zu beantworten :) Selbst wenn ich vor 2 Jahren gefragt worden wäre, wo ich Kale&Me heute sehe, wäre meine Einschätzung eine andere. Der Food Bereich ist so schnelllebig, dass wir uns mehr und mehr dran gewöhnen müssen, viele Dinge auszuprobieren und Feedback einzuholen. Außerdem gehört es dazu, Produkte gegebenenfalls anzupassen oder auch festzustellen, dass man damit nicht das richtige Marktgespür hatte. In punkto unserer zukünftigen Entwicklung ist für mich aber auf jeden Fall klar: Wir möchten als Kale&Me den Alltag von Menschen gesünder gestalten und werden uns auch zukünftig dafür einsetzen, dass Menschen immer mehr die Qualität von Lebensmitteln und die Arbeit dahinter wertschätzen.

09.05.18

von Janina


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