Hamburg Fastet

29.03.18 - von Antonie

 

Geschafft! Und wie! Das erste Kale&Me Fastenevent vom 16. März bis 18 März war ein großer Erfolg. Hier könnt Ihr lesen, wie es den 19 Teilnehmern gefallen hat und welche magischen Effekte der Gruppendynamik sie dabei erlebten.

 

Es war ein Fastenwochenende der ganz besonderen Art. Kein Bier und keine Piste, dafür wurde Freitagabend mit unserer leckeren Amy Almond und einer Yoga Session eingeläutet. Aber der Reihe nach. Die ersten Teilnehmer erschienen bereits eine halbe Stunde früher als vereinbart um 18:30 Uhr im Art Yoga Studio in Eimsbüttel. Darunter waren von 20-jährigen Mädchen bis über 60-jährige Herren alles vertreten. Das Art Yoga Studio befindet sich im Dachgeschoss eines Altbaus und ist in seiner Art wohl einmalig: Neben Yoga gibt’s hier auch regelmäßig Kunstausstellungen.



An unserem Fastenwochenende war die ganze Location in Weiß gehalten. Alle Teilnehmer mussten sich ebenfalls in Weiß kleiden. Ein großer Altar mit einer Buddha-Statue stand in der Mitte des Übungsraums, umsäumt von zahllosen Kerzen, die für eine fast mystische Atmosphäre sorgten. Yoga Trainerin Julia setzte bei Ihrer 90-minütigen Yoga-Einheit besonders auf Entspannungsübungen. Das war auch gut so. Denn der ein oder andere Magen machte sich während der Yoga-Session doch ziemlich lautstark bemerkbar.

Obwohl sich die meisten Teilnehmer nicht kannten, kamen alle nach der Yoga-Stunde beim Genuss der selbstgekochten Zucchini-Tomate- Suppe schnell ins Gespräch. Über eines wurde allerdings nicht gesprochen: Über das Hungergefühl. Das war bei allen verschwunden.
Suppe

 

Meditation
Am Samstag um 19 Uhr folgte Programmpunkt zwei: Eine Meditationsstunde. Für viele war es das erste Mal, dass sie meditierten. Die Teilnehmer mussten sich wieder weiß kleiden. „Die weiße Kleidung sorgt dafür, dass man nicht durch andere oberflächliche Dinge abgelenkt wird- und wirkt einfach klar und sauber“, erklärte Meditationslehrerin Prema. Sie hatte zu Beginn der Stunde über die Historie der Meditation erzählt, wie unsere Gedanken unser Befinden und Leben beeinflussen und welche Lebensmittel erwiesenermaßen glücklich machen. Danach wurden drei verschiedene Meditationstechniken trainiert, unter anderem eine Atemübung sowie Konzentrationsübungen mit Kerzen.

Für Anfänger war die Meditationsstunde auch körperlich eine Herausforderung. Vor allem die aufrechte Sitzhaltung war für viele ungewohnt und anstrengend. Genauso wie das lange sitzen im Schneidersitz. Immerhin: grummelnde Mägen gaben es keine.

 

Nach der Meditation gab es eine selbstgekochte Karotten-Ingwer-Suppe von Annemarie. Diese wurde bei Kerzenschein in einer netten Runde konsumiert. Und auch die Kopfschmerzen, die einige Teilnehmer hatten, war nach der Meditation keine Rede mehr.

Sonntag traf sich die Gruppe um 11.00 Uhr zum letzten Teil des Eventfastens: Eine gemeinsame Wanderung in Aumühle. Die Sonne schien, es war nur etwas kalt. Gemeinsam wanderten wir durch den Sachsenwald. Begonnen wurde die Wanderung mit einem Silent Walk, dabei wurde eine Stunde lang nicht geredet. Einigen der Teilnehmer kam diese Stunde extrem lang vor - für viele ist die pure Stille doch ziemlich ungewohnt. Nach der Stunde durfte wieder gesprochen werden, viele aber schwiegen weiter und genossen die herrliche Natur und den Wald. Insgesamt wanderten wir drei Stunden. Dabei legten wir immerhin 13 Kilometer zurück. Leicht erschöpft aber alle auch unheimlich glücklich strudelten wir in die Fürst Bismarck Mühle ein. Dort wartete eine frisch zubereite Gemüsebrühe auf uns. Die wärmte herrlich durch und war zugleich auch der Schlusspunkt unseres Fastenwochenendes. Viele der Teilnehmer tauschten Telefon-Nummern aus, alle waren stolz, dass man gemeinsam durchgehalten hat und verabredeten sich spontan für eine weitere gemeinsame Saftkur. Denn: Geteilte Freude ist doppelte Freude.
Altar

29.03.18

von Antonie


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Fasten

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